Title pictureVom Asperger-Syndrom

Dieses Syndrom ist eine besondere Form des Autismus, ein Begriff, geprägt 1911 durch den schweizer Psychiater Eugen Bleuler, der eine Einengung der Beziehungen zu Menschen und zur Außenwelt beschreibt.
Das Asperger-Syndrom ist eine Ausprägung des Autismus und gilt somit als tiefgreifende Entwicklungsstörung. Hans Asperger veröffentlichte 1944 im Ergebnis seiner weiteren Autismusforschungen die Beschreibung der von ihm sogenannten autistischen Psychopathie anhand vier konkreter Darstellungen von ihm untersuchter Kinder: Alle zeigten gleiche Auffälligkeiten, unter anderem: mangelnde soziale Integration, das Vermeiden von Blickkontakt, ein scheinbar ins Leere gehender Blick, ein gestörte Aufmerksamkeit, die wie von innen her abgelenkt schien. Auf einem begrenztem Gebiet ihres besonderen Interesses zeigten sie ein überdurchschnittliches Wissen. Asperger nannte sie deshalb auch „kleine Professoren“.

Die Forschungen Aspergers erlangten erst in den 1980er Jahren durch die englische Psychologin Lorna Wing internationale Bekanntheit in Fachkreisen, die das von Asperger beschriebene Störungsbild definierte und nach seinem Erstbeschreiber nannte. Die Weltgesundheitsorganisation verzeichnet seit